13. August 2010

Paisley: Das Design für Tuniken

Das Paisleymuster ist aus der Mode nicht mehr wegzudenken: Heute tragen auch wieder Herren das traditionelle Muster aus Persien. Seinen Namen hat das Paisleymuster aber von der Stadt Paisley in Schottland. Dort, ganz in der Nähe von Glasgow, wurden im 19. Jahrhundert im großen Stil Textilien verarbeitet. Heute kann man die Andenken an die damals so blühende Textilindustrie immerhin noch im Museum der Stadt bewundern.

Was ist Paisley?

Bei Paisley handelt es sich um ein abstraktes Muster. Es zeigt ein Blatt mit geschwungenem Ende. Früher wurden die aufwendigen Muster noch per Hand gestickt. So bunt wie heute waren die traditionellen Paisleymuster übrigens nicht: Das klassische Paisley setzte sich aus verschiedenen Rottönen zusammen.

Vom Königs- zum Trendmuster

Das Paisleymuster stammt eigentlich aus Persien. Die Muster fanden ihren Weg erst nach Indien und von dort aus schließlich nach England. Zu den ersten Liebhaberinnen gehörte Königin Victoria, die das Paisleymuster im 19. Jahrhundert bekannt machte. Da nun jeder ein Kleidungsstück mit Paisleymuster besitzen wollte, sich die meisten das teure Original aber schlichtweg nicht leisten konnten, webte man in Großbritannien auf günstige Art nach. Bis heute ist das Paisleymuster häufig auf britischen Krawatten oder auch im Segment der Home-Textilien anzutreffen. Auch den Hippies gefiel das Design in den 70er Jahren. Beatle John Lennon besaß sogar ein Auto mit Paisleymuster.

Paisley, eine gute Investition

Seit den Seventies war das Paisleymuster nie wieder out. Aktuell liegen – wieder einmal – Tuniken mit dem berühmten Design im Trend. Die Stoffe sind edel (Seide) bis transparent (Chiffon). Dazu tragen: Unifarben, Armreifen und offene Haare.

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