7. Oktober 2010

Der Kimono im Trend

Kaftans, Capes, Ponchos und jetzt der Kimono: An weit schwingenden Oberteilen und Jacken kommt in der neuen Modesaison keine Trendsetterin vorbei. Der Kimono erschien in den vergangenen Monaten schon vereinzelt auf dem Radar von Modemagazinen, schwimmt aber erst jetzt so richtig auf der Trendwelle mit. All den Ponchos und Capes sei das gedankt.

Vom klassischen Kimono

Der traditionelle Kimono ist das Kleidungsstück für Frauen und Männer in Japan. Seine Form hat sich seit etwa eintausend Jahren kaum verändert. Traditionelle Kimonos aus Japan sind etwa knöchellang und in T-Linie geschnitten. Kimonos haben immer einen Kragen und weite Ärmel. Der Kimono wird um den Körper gewickelt und mit einem breiten Gürtel aus Stoff, dem Obi, gebunden. In Japan tragen die meisten Frauen einen Kimono in identischer Größe. Traditionelle Kimonos werden in Japan aufwendig per Hand genäht und kosten bis zu 10.000 Euro. Der traditionelle Kimono ist ein Kleidungsstück für alle Anlässe, das aber auch in Japan zunehmend von modernen Kleidungsstücken abgelöst wird. Umso begrüßenswerter ist jetzt der Modetrend um den Kimono: Viele Designer interpretieren den unvergleichlichen Kimono neu.

Kimono-Styling: Bei den Celebrities abgeschaut

Die neuen Kimonos sind einfach zum verlieben. Der aktuelle Modetrend ist eine Neuinterpretation klassischer, japanischer Kimonos in moderner hüft- bis knielanger Schnittform. Angesagt sind vor allem modische Kimonos mit japanischen Motiven wie Lotusblüten. Der Modetrend Kimono hat schon die Trendsetterinnen in Hollywood wie Julia Roberts erobert.

Die neue Styling-Regel für Kimonos

So tragen die Celebrities ihren Kimono: Als Jacke! Der edle Kimono wird offen (!) zu Shirts, Jeans, Röcken und Hosen getragen. Dazu: Unbedingt Riemchensandaletten oder auch Keilabsätze.

Wem steht der neue Kimono-Trend?

Der neue Kimono-Trend steht jeder Frau. Die dekorativen Muster lenken den Blick auf den Oberkörper. Die weite Schnittform kaschiert auch kleine Problemzonen an Po und Hüfte. Nachstylen? Unbedingt!

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